Vorträge
Vorträge an der VHS Regensburg
Ewiger Antisemitismus? (2020)
Der Antisemitismus zieht eine blutige Spur durch die Geschichte der letzten zwei Jahrtausende. Nach einem detaillierten Blick auf Geschichte und Religiosität des jüdischen Volkes sollen einzelne Formen -
rassistische, religiöse, politische - des Antisemitismus beleuchtet und analysiert werden. Religionswissenschaftliche, soziologische und sozialpsychologische Perspektiven müssen dafür eingenommen werden. Was steckt hinter diesem Phänomen der Ausgrenzung, Verfolgung, Vernichtung? Luther, Lessing, Wagner, Marx, Hitler, Adorno, der Staat Israel und die sich häufenden antisemitischen Vorfälle sind besondere Orientierungspunkte.
Wo bleibt die Vernunft? Rationalismus und Irrationalismus (2020)
In der Geschichte der Philosophie spielen der Anspruch auf Vernunft wie auch die Kritik am Vernunftbegriff eine große Rolle. Die Auseinandersetzung zwischen den auf Logik und Allgemeinheit orientierten Systemdenkern und den auf Gefühl, persönliche Erfahrung, Individualität pochenden Existenzphilosophen scheint ein ewiges unauflösbares Drama zu sein. Mit philosophischer Analyse, psychologischen, insbesondere neurologischen Theorien kann aber an verschiedenen Fallbeispielen klar gezeigt werden, wann und wie Vernunft siegen oder kritisiert werden sollte.
Quo vadis Demokratie? Von Hobbes bis heute (2022)
"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind." (Churchill)
1. Demokratie-Abend: Eine Frühgeburt und Kopfgeburten (450 v.Chr. -1776)
Athen wird häufig in Sonntagsreden als Wiege der Demokratie gefeiert. Was für kurze Zeit unter Perikles politisch praktiziert wurde, ist wohl eher als wenig lebensfähiges "Frühchen" zu bezeichnen. Fast 2000 Jahre währt - trotz Cato, Cicero & Co. danach das Herrschaftsgerangel von kampflustigen, räuberischen Warlords, die als Monarchen und Dynastiegründer das politische Leben bestimmten. Im 17. Jahrhundert wurde als Folge kriegerischer Verwüstungen, die die religiösen Spaltungen ausgelöst hatten, das Nachdenken über Politik reaktiviert. Machiavelli, Hobbes, Locke und Rousseau werden dazu vorgestellt.
2. Demokratie-Abend: Wachstum zwischen Hoffnung und frühem Tod (1776-1945)
Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der französischen Revolution beginnen die Demokratieversuche des Bürgertums. Im 19. Jahrhundert erleben die Monarchien ihre letzte Blüte, das Volk ("demos") spaltet sich in die zufriedenen Bürger und die unzufriedenen Massen. Beide Parteien kultivieren mehr oder weniger friedlich ihr parlamentarisches Zusammenleben. Der 1. Weltkrieg fegt zwar die Monarchien aus dem politischen Feld, aber die jugendlich-kraftstrotzenden Volks-Bewegungen von Nationalismus und Sozialismus führen ungewollt in die Katastrophe.
3. Demokratie-Abend: Frischzellentherapie und epidemische Altersleiden (1945-2022) Die Lehren aus dem "demokratischen" Fiasko treiben zu einem Neustart unter anglo-amerikanischer Anleitung. Doch nach über 70 Jahren ist die selbstgefällige Demokratie nicht mehr die eindeutig beste Regierungsform unter all den schlechten. Ihre alten Gebrechen (Lobbyismus, Korruption) werden überdeutlich, ihre Innovationsschübe bleiben aus, verkümmern. überfordern, blockieren, überstürzen sich. Die "anderen" Regierungsformen gewinnen an Attraktivität, zeigen, wie es besser gehen könnte. Dieser Kurs nutzt die vhs.cloud. Sie erhalten den Zugangslink von der vhs.
Theologie und Philosophie - ein schlimmes Familiendrama? (2023)
Gemäß der üblichen Geistesgeschichte ist die aufgeklärte Philosophie aus dem dunklen religiösen Denken hervorgegangen und hat sich ans Licht emporgearbeitet. Während Theologiestudenten sich obligatorisch mit den Philosoph/innen von einst und heute beschäftigen müssen, glaubt die Philosophie getrost die Religionsfrage hinter sich lassen zu können. An drei Abenden soll gezeigt werden, dass in der Philosophie bis heute die religiösen Grundfragen fortleben und bedacht werden müssen. Oft wird aus theologischer Unkenntnis die religiöse Grundierung nicht wahrgenommen. Große Philosophen wie Kant, Hegel, Nietzsche, Camus u.a. werden näher betrachtet.
Individualismus - Wege und Irrwege
Insbesondere in den westlichen Ländern ist man auf der Suche nach dem verlorenen Wir. Der Verlust sozialer Kohärenz zwingt angesichts einer extremen Polarisierung in den Gesellschaften, des Niedergangs der Debattenkultur und eklatanter Demokratieprobleme dazu, den Ursachen einer längeren Entwicklungslinie nachzugehen. In einem ersten Überblick wird das sich aus Gruppenzugehörigkeiten herauslösende Individuum in der griechischen Philosophie, im Christentum bis zur Renaissance und Reformation betrachtet. Die im 15. und 16. Jahrhundert markante Konstitution des autonom werdenden Individuums findet in der Philosophie des deutschen Idealismus (Kant, Fichte, Schelling) ihre herausragende Formulierung. Schon mit Hegel, dann Marx und der entstehenden Soziologie wird man sich der Bedenklichkeit des gefeierten allmächtigen Individuums bewusst. Und die Versuche in der bürgerlichen Gesellschaft mehren sich, wie die Spannung zwischen dem Einzelnen und dem Wir konfliktarm behoben werden können (Sozialismus, Anarchismus, Nationalismus)
Das zwanzigste Jahrhundert zeigt zwei große Versuche, das Ich-Wir-Problem mit Gewalt zu lösen: Kommunismus, Faschismus. An diesen historischen Beispielen kann die grundsätzliche Problematik entfaltet werden und für die neuerliche Krisensituation nach friedlichen Lösungen Ausschau gehalten werden. Wie kann aus einer Gesellschaft mit isolierten Subjekten eine solidarische Gemeinschaft entstehen, jenseits von passiven Kollektiven und rassistischen Volksgemeinschaften, jenseits von neuerdings pandemisch verordneten Angstgemeinschaften.
Nietzsche an drei Abenden
Nietzsche ist wohl immer noch der anregendste Denker in der deutschen Philosophiegeschichte. Seine Sprach- und Leibphilosophie (,,Große Vernunft des Leibes"), seine scharfsinnigen Reflexionen zu Psychologie und Machtbeziehungen, seine kritische Sichtung der Moral, Religion, seine Analyse des philosophischen Wahrheitsanspruchs, all das macht ihn zum besten - immer auch provozierenden - Führer durch das Philosophielabyrinth.
Platon an drei Abenden
Die Philosophiegeschichte sei nur eine Ansammlung von Fußnoten zu Platons Werk. Auf jeden Fall finden sich in Platons Werken Ausführungen, die das ganze Spektrum der Philosophie bis heute betreffen. Wo Platon ewig Recht behält und wo seine Thesen der Kritik nicht standhalten, das soll an vielen Textbeispielen gezeigt werden.
Moral und Politik
Ein Überblick zur Geschichte der Moral (u.a. Moral: Die Erfindung von Gut und Böse) und zur Moralisierung der Politik von den Anfängen des christlichen Abendlands bis zur Jetztzeit. Auch eine kritische Hinterfragung einiger Politikkonzepte zwischen Hobbes, Machiavelli, Carl Schmitt und heutiger „regelbasierter Ordnung"!
Franz Kafka
Kafka gehört zweifellos zu den ganz großen Autoren des 20. Jahrhunderts. Er schafft in seinen Romanen und Erzählungen ein dichtes Gewebe, das von seinen Beziehungen zum Vater, zu Frauen, zum deutschsprachigen Judentum und seinem scharfen Blick auf die sozialen Probleme nach dem 1. Weltkrieg gewirkt ist. Auch die literarischen Einflüsse auf den jungen Kafka zeugen, entgegen dem häufigen Dictum vom rätselhaften Autor, dass er mitten in seiner Zeit stand. Seine psychische Entwicklung soll detailliert nachgezeichnet werden.
Freiheit. Anspruch und Wirklichkeit heute
Freiheit öffnet als Zauberwort die Herzen, bei politischen Festreden, kriegerischen Auseinandersetzungen oder den alltäglichen Selbstbehauptungsversuchen einzelner Individuen. Freiheit ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal westlicher Demokratien gegenüber „Diktaturen" jeglicher Couleur. Wenn heute ein allgemeiner Totalitarismusverdacht sich ausbreitet, scheint es umso dringender, vertieft nachzudenken über Freiheit in digitalen und von Krisen geschüttelten Zeiten.
Kants Vernunftkritik - Lösung oder Problem?
Auch wenn Kant eine kopernikanische Revolution versprach und er immer wieder für eine universalistische Weltsicht affirmativ in Anspruch genommen wird, so muss doch bei näherem Hinsehen die Brüchigkeit seines Vernunftbaus festgestellt werden. Nicht erst in unserer Krisenzeit der universellen Spaltungen! Auch der religiöse Revolutionär Kant ist trotz aller Kirchen- und
Glaubenspolemik seiner religiösen Erziehung treu geblieben, wenn auch in säkularer Sprache. Kant ist einer Neubesichtigung wert! Auf jeden Fall ist er zu verteidigen gegen Rassismus- und
Kolonialismusvorwürfe!
Wer ist denn (nicht) irre?
In Literatur, Kunst, Philosophie, Wissenschaft, Religion Menschen mit psychischen Abweichungen wurden einst als Sprachrohre Gottes oder des Teufels verehrt oder verbrannt, als Gefahr für die öffentliche Sicherheit hinter hohe Mauern verbannt, als abschreckende Beispiele der Entartung "euthanasiert". Es gab und gibt bis heute aber auch die Tendenz, seelische Krankheiten als Nährboden für herausragendes intellektuelles und künstlerisches Schaffen zu sehen und zu fördern. An vielen Fallbeispielen sollen diese Sichtweisen vorgestellt und reflektiert werden.
Philosophische Positionen zum Krieg von Heraklit bis heute
Von Heraklit und Jesus über Clausewitz bis zu Carl Schmitt und den Militärstrategen in der aktuellen medialen Bedrohungsszenerie spannt sich der Bogen des Nachdenkens über das Kriegerische im Menschen. Es ist interessant, wie einfallsreich das philosophische und theologische Argumentieren ihre Differenzierungskünste im Lauf der Geschichte entfalten. Und gelegentlich - meist aus rauchenden Ruinen - sind pazifistische Stimmen zu vernehmen. Das Nachdenken über das Friedlich-Kooperative und das Aggressiv-Zerstörerische im Menschen wird im Mittelpunkt stehen.
Konservatismus. Geschichte und Differenzierungen
Seit einigen Jahrzehnten steigert sich die Konfusion über die Begriffe zur Definition des politischen Spektrums. Das einst klare Schema von links und rechts, konservativ und progressiv hat sich aufgelöst. Das rechte Lager lässt sich nicht mehr als konservativ bezeichnen. In politischen, ganz wesentlich von den Medien bestimmten Diskussionen werden die Etiketten wie
Populismus, Rechtsextremismus, Neonazismus, Faschismus wenig differenzierend aufgeklebt. Eine historische Analyse der Spielarten des Konservatismus ist dringend nötig.
Peter Sloterdijk – berühmt und umstritten
Peter Sloterdijk ist weltweit der meistgelesene und meist interviewte deutsche Philosoph. Das verdankt sich einem ebenso umfangreichen wie originellen philosophischen Werk, das zwar immer wieder auf die traditionellen Philosophiefelder sich bezieht, aber durch seinen rhetorischen Glanz die Universitätsphilosophie als graue Magd erscheinen lässt. Eine Übersicht der von ihm thematisierten Fragestellungen, seine Werkentwicklung sollen vorgestellt werden und sein dreibändiges Hauptwerk zu den Konzepten der Blasen, Globen und Schäume wird erläutert werden. Auch die Kritiker Sloterdijks sollen ausführlich zu Wort kommen.
Warum noch und wie philosophieren in Zeiten der KI?
Nach Wikipedia sind nun die Kl-Apps erste Adressen für Fragen aus allen Kulturbereichen. Noch jeder bewundert die sekundenschnell wohl gegliederten Antworten auf noch so diffizile Fragen. Doch der Schein trügt und Misstrauen ist zu empfehlen gegenüber diesen prompten Antworten. Philosophieren ist aber die Kunst des Fragens, des Infragestellens schneller Antworten. Auswege für sinnvolles Philosophieren zwischen dem Kl-Angebot und oft enttäuschenden Einführungen in die Philosophie(geschichte) sollen vorgeführt werden.
Nietzsche und die Religion
Der Pfarrerssohn aus Röcken wurde in den letzten 130 Jahren zum profiliertesten, immer wieder zitierten Gegner des Christentums ("Gott ist tot"). Inzwischen vereinnehmen ihn die Theologen für den christlichen Glauben. Mit einer Einführung in die zentralen Gedanken Nietzsches und dem genauen Blick auf seine einschlägigen Schriften soll die Berechtigung der These vom "eigentlich religiösen Nietzsche" überprüft werden.
Nietzsche und Wagner
Im Wagner-Jahr 2013 wurden viele widersprüchliche Aspekte des Meisters aus Bayreuth wieder ins Rampenlicht gestellt. Von besonderem Interesse war das Verhältnis Wagners zu Friedrich Nietzsche. Es geht darum, die höchst intensive und spannungsreiche Beziehung zwischen dem philosophierenden Komponisten und dem komponierenden Philosophen nachzuzeichnen, zu erläutern und zu beurteilen.
Lou Andreas-Salomé - eine Frau zwischen Nietzsche, Rilke und Freud
Lou Andreas-Salomé ist eine der bemerkenswertesten Frauen der letzten 150 Jahre, die mit ihren philosophischen, religionswissenschaftlichen und psychoanalytischen Essays, aber auch mit Romanen zwischen 1880 und 1930 die intellektuelle und künstlerische Szene im deutschsprachigen Raum ganz wesentlich beeinflusste. Ihre Schriften zeigen zugleich höchstes Einfühlungsvermögen wie scharfen Intellekt, was sie zu einer Vertrauten für den Philosophen Nietzsche, den Dichter Rilke und den Psychoanalytiker Freud machte.
Bilder einer Ausstellung - philosophisch gesehen
Malen und Philosophieren. Zum Werk Rita Karrers
Kant, Schelling, Hegel erhoben die Künste in würdevolle Positionen, stellten sie aber in den Dienst ihrer philosophischen Wahrheit. Trotz der latenten Machtspannungen zwischen Philosophie und Kunst in den letzten 200 Jahren ist unübersehbar, dass - nicht nur in der Postmoderne - Maler zu Philosophen und Philosophen zu Malern gehen, um sich zu inspirieren. Der Austausch von Anregungen scheint viel intensiver (gewesen) zu sein, als es den Besuchern von Museen und Galerien in der Regel bewusst wird.
Das Werk Rita Karrers provoziert die philosophische Reflexion über die Kämpfe in der Kunst des 20. Jahrhunderts zwischen gestischer und geometrischer Malerei, zwischen subjektiver Expression und objektiver Konkretion. Vielleicht wurde und wird hier nur zum schönen Schein gekämpft?
In Kooperation mit der Städtischen Galerie "Im Leeren Beutel"
Religiosität auch eine Naturkonstante?
Die Religionen rücken seit mehr als einem Jahrzehnt wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses.
Dafür sorgen politische Konflikte, umstrittene Moscheebauten, evangelikale Mission oder der Spiritualitätsboom. Es steht heute die recht offensiv vorgetragene These im Raum, die europäische Säkularisierung sei weltweit gesehen eine Ausnahme und befinde sich im Niedergang. Mit dem soziologisch, psychologisch und philosophisch perspektivierten Begriff "Religiosität" scheint es möglich, etwas mehr Klarheit in diesen wohl gewichtigsten und wirkungsvollsten Bereich menschlicher Kultur zu bringen.
Grenzen der Sprache?
Die Sprache gerät immer wieder in die Kritik, nicht zuletzt bei den Dichtern. Sie fühlen wohl am intensivsten die Grenzen des sprachlichen Ausdrucks und blicken dann etwas neidisch auf Malerei, Musik und Tanz, die vielleicht mehr als tausend Worte sagen können. Philosophen fürchten spätestens seit dem "linguistic turn" die Denkfallen ihrer sprachlich gestellten Fragen. Der Blick auf die Sprachkritik von Nietzsche, Hofmannsthal, Mauthner, Wittgenstein, aber auch auf literarische Bewegungen wie den Dadaismus und die Konkrete Poesie soll die These von der defizitären Wortsprache überprüfen.
Postmoderne - nur eine Mode?
Die Postmoderne stand in den 80er Jahren im Mittelpunkt der philosophischen und künstlerischen Diskussionen. Während ihre Gegner noch die Vollendung der Moderne forderten oder die Widersprüche und Unzulänglichkeiten der postmodernen Thesen monierten, heftete sich das Werbeträchtige Etikett "postmodern" an fast alle Bereiche des kulturellen und kommerziellen Lebens. In den Geisteswissenschaften wurde heftig "dekonstruiert". Heute scheint der Neue Realismus (Markus Gabriel u.a.) der Postmoderne den Gnadenschuss zu geben. Was bleibt also von der Postmoderne? Oder ist sie gar nicht totzukriegen, weil sie viel mehr ist als ein Sternchen am philosophischen Modehimmel?
Philosophieren lernen mit Philosophen
am Vormittag
In diesem Kurs soll, ausgehend vom persönlichen Nachdenken über eigene Lebenserfahrungen, gezeigt werden, dass wir alle viele philosophische Fragen und Antworten mit uns herumtragen, die gar nicht so fern von den Grundgedanken großer Philosophen von der Antike bis heute sind. Der Blick auf die Vergänglichkeit, die Sehnsucht nach Einheit und Identität, die Forderung nach Gelassenheit, die Diskussion über das Doppelgesicht des Fortschritts, die Wichtigkeit des Kunsterlebens und die Suche nach Wahrheit, all das kann uns in der Begegnung mit großen Philosophen (Heraklit, Platon, Epikur, Seneca, Kant, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, Heidegger) bewusster und klarer werden. Keine philosophischen Vorkenntnisse erforderlich! Materialien erhalten Sie vom Dozenten.
Romantik - revolutionär und reaktionär?
Der üblichen Candle-light-Version des Romantischen ist entgegen zu halten, dass die romantische Bewegung in Europa ein Kind der Aufklärung ist und den rebellischen Charakter der Aufklärung fortsetzt. Was die Aufklärer ans Licht gebracht hatten, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts keineswegs verdunkelt. Die Romantiker in England, Frankreich und in Deutschland (Jena, Berlin, Heidelberg) beleuchteten scharf das von den Aufklärern im Schatten Übersehene, Vergessene, als unwesentlich Verdrängte. Novalis, die Gebrüder Schlegel, Schelling, Eichendorff wären als weltabgewandte, ins Private und Sentimentale zurückgezogene Antiaufklärer grotesk missverstanden.
Kunst zwischen Ordnung und Chaos
Die Kunstgeschichte zeigt im Überblick ein Neben-, Gegen- und Nacheinander von zwei rivalisierenden Künstlergruppen: Die rebellischen Ausbrecher aus der etablierten Ordnung und Normalität auf der einen Seite und die Bewahrer der Tradition und Rufer nach Ordnung, Harmonie und Klarheit auf der anderen Seite. Die Kunstbetrachter und -genießer gruppieren sich kaum anders. Was steckt also - psychologisch, philosophisch und soziohistorisch betrachtet - hinter dem Kampf von Sezessionisten gegen das akademische Kunst-Establishment, zwischen Geometrismus und Informel, zwischen Realisten und Phantasten, zwischen Klassik und Manierismus?
Die Angst des Philosophen vor der Hirnforschung
Nicht wenige Philosophen sehen sich von der nun seit einem Vierteljahrhundert immer intensiver forschenden Neurologie provoziert, deren methodischen Reduktionismus ("Scannerbildchen") und vorgeblichen Alleinvertretungsanspruch für das Feld des Geistes in immer neuen Anläufen anzugreifen. Dazu werden die Thesen und vorläufigen Ergebnisse der Hirnforschung aus strategischen Gründen bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Zum Verständnis dieser Kontroverse scheint es sinnvoll, sich genauer mit dem augenblicklichen Forschungsstand in der Neurologie vertraut zu machen und den Abwehrkampf als Fortsetzung der seit 2000 Jahren währenden, längst entschiedenen Leib-Seele-Diskussion zu betrachten.
Philosophen kompakt: Nietzsche - ein aristokratischer Rebell?
Sie werden hier anhand einer repräsentativen Textauswahl intensiv in das Denken Nietzsches eingeführt. Nietzsche ist eine herausragende, aber äußerst schillernde Gestalt der Philosophiegeschichte, die sich seit 1900 bis heute besonders gut fürs philosophierende Mitreden in Politik, Moral und Kunst anbietet. Damit das nicht im oberflächlichen Meinen und Geplauder versandet, werden folgende Aspekte behandelt: Nietzsches Sprach- und Erkenntnistheorie, sein Verhältnis zur Musik und Kunst, Nietzsches Leibphilosophie, seine Psychologisierung der Philosophie. seine Religions- und Moralkritik. Auch der besonders problematische Nietzsche (Übermensch, Wille zur Macht, Euthanasie, Frauen, Demokratie) wird zur Diskussion gestellt. Es wird sich die ungebrochene Aktualität der von Nietzsche aufgeworfenen Fragestellungen zeigen.
Irre oder Künstler werden? Kunst und Krankheit
Künstler, Literaten und Musiker scheinen seit jeher in einem besonderen Verhältnis zu psychischen Krankheiten zu stehen. Verdanken sich ihre bewunderten Werke seelischen Leiden, mit denen die Normalmenschen ambulant oder stationär von Psychiatern behandelt werden? Was unterscheidet Kunstwerke dann noch von Werken, die in einem therapeutischen Rahmen entstehen? Welche Rolle spielen psychische Krankheiten in den Kunstwerken? Diesen Fragen soll an Beispielen aus der Literatur und Kunst nachgegangen werden.
Wahn! Wahn! - Alles nur Wahn?
Ist der Wahn der Bruder der Vernunft? Religionen verkünden ewige Wahrheiten, regeln streng und detailliert soziale und individuelle Lebenspraktiken, Wissenschaftler und Philosophen halten ihre Theorien für die Wirklichkeit, Ökonomen glauben an eherne Gesetze, Politiker an
Weltbeglückungsprogramme. Und im Alltag: Liebes-, Veggie-, Schönheits-, Wachstumswahn, usw. Was bleibt von Descartes These, der gesunde Menschenverstand sei die am besten verteilte Sache der Welt? Irrt der Mensch, so lang er strebt - und das auch mit Methode und Gewalt? Warum ist der Wahn so erfolgreich?
Auferstehung der Lebensphilosophie
Die Lebensphilosophie, die, nach einem romantischen Vorlauf, zwischen 1880 und 1930 blühte, diskreditierte sich gänzlich, als der Nationalsozialismus sein Vitalismus-Versprechen mit einer Todesmaschinerie und einem europäischen Trümmerhaufen einlöste. In den letzten Jahrzehnten wurden die Konzepte der Lebensphilosophie wieder neu betrachtet und, kritisch befreit von ihrem braunen Anstrich, als wesentlicher Beitrag der gesellschaftskritischen Philosophie in die Diskussion eingebracht. Deren Tragfähigkeit soll mit Blick auf Carus, Schopenhauer, Dilthey, Nietzsche, Bergson, Simmel, Klages und Heidegger geprüft werden.
Die Ware Philosophie
Der Aristokrat Plato bekämpfte die Sophisten, weil sie die Weisheit als nützliches Wissen verkauften. Seit 25 Jahren werden philosophische Cafés eingerichtet, populäre Philosophie-Magazine machen sich mit lockenden Titelseiten an den Kiosken Konkurrenz, dutzende locker-flockige Einführungen in die Philosophie liegen auf den Büchertischen, regelmäßige Philosophiesendungen in Rundfunk und Fernsehen werden angeboten, immer mehr Philosophiefestivals ziehen tausende von Besuchern an. Was bedeutet dieser Philosophieboom? Was treibt die Philosophen auf den Markt? Was macht der Markt mit und aus ihnen? Welche Art von Philosophie wird da verkauft? Welche Bedürfnisse werden geweckt und (nicht) befriedigt? Anlass zum Nachdenken - eine Analyse des zeitgeistigen Philotainments!
Luther und Lenin, Religion und Politik
Was zunächst - historisch und ideologisch - weit entfernt scheint, erweist sich bei genauerem Hinsehen als Anlass zu interessanten Vergleichen. Wie politisch war die Reformation, wie religiös waren die russischen Revolutionsideen vor und nach 1917? Welche Parallelen zeigen sich im Blick auf die Biografien, Charaktere, Strategien und Wirkungen der beiden Revolutionäre? Ein zwiespältiger Gang durch eine weltbewegende Heils- und Unheilsgeschichte!
Große Philosophen - große Irrtümer: Platon
Mit Platon (und dem platonischen Sokrates) scheint das richtige Philosophieren begonnen zu haben und in 2400 Jahren danach sollen angeblich nur Fußnoten zu Platon geschrieben worden sein. Ob dieses Bonmot zu Recht immer zitiert wird, kann wohl am besten ein genauer Blick auf seine Fragestellungen, die er im Laufe seiner Werkentwicklung entfaltete, beantwortet werden. So kann auch deutlich werden, warum immer wieder - von Aristoteles bis heute - massive Kritik an Platon und an dem, wie Platoniker ihn sich zurechtstutzten, nötig wurde.
Philosophen kompakt: Hegel und Marx
In diesem Philosophieseminar soll das Hegelsche Erbe im Marxismus kenntlich gemacht werden. Dazu ist zunächst Hegels Stellung in der nachkantianischen Philosophie (Fichte, Schelling, Hölderlin) zu umreißen. Anschließend wird der Philosoph Marx als wirkmächtigster Erbe und Kritiker Hegels vorgestellt, sein Freund Engels wird dabei nicht vergessen. In einem dritten Zugriff wird die Hegel-Marx- Reflexion in den verschiedenen Marxismen, von Lenin über Rosa Luxemburg, Ernst Bloch, Adorno bis zu Zizek vorgestellt werden. Und es wird sich zeigen, dass die beiden "toten Hunde" noch große Beiẞkraft haben.
Romantische Liebe - eine Fehlkonstruktion?
Dass die körperliche Anziehung zwischen Menschen schon immer zum hautnahen Ausgezogensein führte, ist eine Trivialität. Besonders interessant ist aber, wie sich das Bürgertum im 18. Jahrhundert auf seinem moralischen Emanzipationsweg als Schöpfer der romantischen Liebe gegenüber der adligen Zwangsverheiratung und der lustzentrierten Mätressenwirtschaft entwickelte. In Weimar und Jena wurde die neue Liebe damals literarisiert - und praktiziert. Doch was ist aus ihr geworden in Zeiten der Single-Kultur und der hohen Scheidungsraten?
Große Philosophen - große Irrtümer: Kant
Kant ist die klassische Referenz für die Verfasser von Religions- und Ethiklehrplänen, besonders auch für Juristen und er macht weltweit Nietzsche Konkurrenz als Repräsentant deutscher Philosophie. Bei näherem Hinsehen stellt sich allerdings heraus, dass die meist nur pauschal und aus Reverenz referierten Konzepte Kants der kritischen Betrachtung kaum standhalten. Und das wussten schon seine Zeitgenossen, Freunde und unmittelbaren Nachfolger - Fichte, Schelling, Hegel - um 1800. Bis heute hält sich aber zäh eine Kant-Gläubigkeit, die den Mut zum eigenständigen Denken vermissen lässt.
Zwischen Lust und Askese
Sie werden mehr und lauter, die Philosophen, die für eine neue Lust plädieren, weil der repressive
Zeitgeist Verzicht und Genusseinschränkung verlange. Das Bild einer um ihre vitalen Lustbedürfnisse frustrierten Gesellschaft wird mit kräftigem Grau an die Wand gemalt. Ein Blick auf die lange Geschichte des propagierten (und attackierten) Hedonismus soll die Diagnose der aktuellen Lustfeindlichkeit und die Qualität der neuen Lustforderungen überprüfen.
Sprache und Denken
Formen Sprachen nicht nur unser Denken, sondern auch unsere Weltwahrnehmung? Gibt es nicht- sprachliche Formen des Denkens? Verbinden Sprachen die Menschen oder schaffen sie Barrieren und Konflikte? Gibt es eine Sprache, in der nicht gelogen wird? Neben einer Einführung in die Grundbegriffe der Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie sollen Antworten auf all diese - und Ihre - Fragen versucht werden. Ein hoffentlich erhellender Abend über die (gefährliche) Macht der Sprache!
Große Philosophien - große Irrtümer: Existenzialismus
Die verschiedenen Formen der existenzialistischen Philosophie von Kierkegaard zu Sartre werden immer wieder auf dem philosophischen Markt angeboten und erfreuen sich großer Beliebtheit: Entspannt im Café über die Existenz plaudern. Was hat sie angetrieben, die Philosophen der Existenz? Wer sind ihre erklärten Gegner? Welche guten Argumente bringen sie in die philosophische Diskussion ein, wo irren sie nicht weniger offensichtlich? Gehen Sie aus dem Café in die Denk-Bar, Klares wird geboten.
Trost und Ruhe durch Philosophie?!
In einem Ozean von Fake News, pausenlosen Nachrichtenstürmen und aufgepeitschten
Innovationswellen verspricht die Philosophie Seriosität, ewig-gültige Wahrheiten und klare Orientierung. In dieser Einführung ins Philosophieren wird an drei Vormittagen mit Blick auf Plato, Aristoteles, Montaigne, Pascal, Kant, Schopenhauer und Nietzsche überprüft, ob diese Versprechen gehalten
werden können. Es sollen elementare philosophische Fragestellungen vorgestellt und diskutiert werden, um die großen philosophischen Schulen besser zu unterscheiden und zu beurteilen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Für jede Sitzung ist auch eine allgemeine Frageviertelstunde vorgesehen, in der Sie auf Ihre ganz persönlichen philosophischen Fragen eine - hoffentlich befriedigende - Antwort bekommen können.
Große Existenzialisten im Widerspruch
Gegenüber der modischen Verflachung existenzialistischen Denkens sollen in diesem Kurs die großen Vertreter des Existenzialismus durch Kontrastierung in ihren Besonderheiten behandelt werden. An drei Abenden werden Kierkegaard und Nietzsche, Heidegger und Jaspers und schließlich Sartre und Camus in wechselseitiger Erhellung vorgestellt. Unerlässlich ist es auch, existenzialistisches Denken auf dem Hintergrund von Marxismus und Lebensphilosophie zu verstehen. Grundlegende Texte werden erschlossen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Symposien-Vorträge (Symposion sine nomine)
Philobatie und Oknophilie. Hoch- und Tieffliegendes (1984, Schloss Zeilitzheim/ Würzburg)
Die Reise am Ende der Reise. Zügige Einführung in die Porologie (1994, Schloss Glauchau/ Zwickau)
Fritz empfiehlt sich auf französisch. Nietzsches Denken auf geraden und krummen Wegen (1996, Schulpforta/ Naumburg)
Annas Bluse. Ein Proporolog (1998, Bauhaus Dessau)
Passagen-Passion. Pantarhe(i)torisches zu Bach und Meer (2000, Mendelssohn-Haus/ Leipzig)
Kiff, kiff ahoi. Phil. Rau(s)ch um(s) Nichts (2002, Český Krumlov)
„und ich wüsste nicht, was der Geist des Philosophen mehr zu sein wünschte, als ein guter Tänzer“ (2004, Regentenbau/ Bad Kissingen)
Vom Nutzen und Nachteil der Hypothese Gott beim Blick auf das Böse (2006, Villa Sandrina/Triesdorf)
Was kostet das Leben? Geld und Geld und ... (2010 Haus des Volkes/ Bauhaushotel Probstzella)
Wege - Netze - Ströme - Ketten. … und auch zum Dynamikdenken von Diderot bis Deleuze (2014, Villa Teresa/ Coswig)
Schönes Irre-Werden oder Wie ein Dichter nicht in die Psychiatrie, sondern zur Psychiatrie kam (2016 Stephanshof Bamberg)
Vom Charme der Dichter-Ärzte. Zwischen Schamanen, Scharlatanen und Charité (2021, Schloss Oberschwappach)
Vorträge und Kurse im Rahmen des Philosophischen Cafés an den Volkshochschulen in Schwandorf, Regensburg und Erlangen (Auswahl) und im Evangelischen Bildungswerk Regensburg
Ut pictura poiesis – ut poiesis pictura. Zum Verhältnis zwischen Sprache und Malerei
Nietzsche und die Erkenntnis
Nietzsche und die Sprache
Nietzsche und die Moral
Nietzsche und die Religion
Nietzsche und der Leib
Die Auferstehung der Religion
Der alte und neue Atheismus
Aufklärung über die Aufklärung
Mythos 68
Große Philosophen – große Irrtümer? (Platon, Kant, Schopenhauer, Nietzsche)
Liberalismus
Konservativismus
Moral ohne Gott?
Körperkult
Der böse Leib in Philosophie und Religion
Warum Kunst- und Literaturepochen?
Wissen und Glauben
Alles ist Rhythmus
Wortsprache – Bildsprache – Tonsprache – Körpersprache
Sind die Grenzen meiner Sprache die Grenzen meiner Welt?
Sprache und Denken
Die großen Gefühle
Klassik und Romantik: Gesundheit contra Krankheit?
Freiheit und/oder Notwendigkeit?
Lou Andreas-Salomé und Nietzsche/ Rilke/ Freud
Nietzsche und Wagner
Taoismus, Hinduismus, Buddhismus - Philosophie oder Religion?
USA: Philosophische Prairie oder Garten Eden?
Ist der Mensch von Natur aus religiös?
Natur aus der Sicht der Philosophen
Geist contra Natur
Mythos – Religion – Philosophie - Wissenschaft
Sinn und Wahnsinn
Heimat – eine Sehnsucht
Alte Werte – neue Werte
Ethik mit und ohne Gott
Wahrheit und Irrtum in postfaktischen Zeiten
Künstler und Krankheit
Leben, Tod und Auferstehung der Lebensphilosophie als Lebenskunst
Wa(h)re Philosophie - verraten und verkauft
Reformation 1517 - Revolution 1917: Luther und Lenin
Kants Kinder: Fichte, Schelling, Hegel
Liebe: Ein romantisches Lebensgefühl oder eine Illusion
Sprache - Weltbild und Spiegel der Kultur?
Hedonismus und Askese
Was prägte die Epoche des Barock?
Gott in der Philosophie Kants
Hegel und Marx
Nietzsche und Gott
Gott und Götter in der Antike - Folgen für das Christentum
Gott in der Philosophie
Große Philosophien - große Irrtümer: Existenzialismus (Kierkegaard-Nietzsche, Heidegger-Jaspers, Sartre-Camus)
Trost durch Philosophie?
Das antike Schauspiel in seiner politischen Funktion
Ewiger Antisemitismus? Rassismus aus psychologischer und philosophischer Sicht
Lob der Unbildung? Die Sehnsucht nach dem Einfachen und Primitiven
Große Autoren auf der Suche ... (Dostojewski, Tolstoi, Gide, Kafka)
Faszinierender Faschismus für Philosophen und Künstler
Wo bleibt die Vernunft? Rationalismus und Irrationalismus
Vom Nutzen und Nachteil des Denkens in Gegensätzen
Demokratie von Athen bis Spree-Athen
Demokratie im aktuellen Krisenmodus
Theologie und Philosophie - ein schlimmes Familiendrama?
Krieg - der Vater aller Dinge. Von Heraklit über Nietzsche bis heute
Berlin (Evangelische Hochschule), 2013
Einführung in das Theater Armand Gattis
Kassel documenta X 1997, 100 Tage - 100 Gäste
Dialog mit Armand Gatti
Akademie für Lehrerfortbildung Dillingen
Zur Philosophie Friedrich Nietzsches
Vorträge in Frankreich
Paris/Montreuil (Centre d'action culturelle, 1987): Voyager avec Gatti
Univ. de Paris 8 (Saint-Denis, 1988): Sept digressions sur l'errance
Univ. de Besançon (2003): Cantique des quantiques. Armand Gatti – Orphelin ou Orphée à la recherche d’un langage délirique
Paris/ Montreuil (La Parole errante, 2006): Les animaux chez Gatti
Vorträge in Italien
Gorizia (Agorà,2018): L'amore romantico - una costruzione manchevole?
Den Coronamaßnahmen zum Opfer gefallen:
VHS Regensburg
Faszinierender Faschismus - für Philosophen und Künstler
Kurs, 3 Abende
Mi. 11./25.11./02.12.2020
19.00 - 20.30 Uhr
Wo bleibt die Vernunft? Rationalismus - Irrationalismus
Kurs, 3 Abende
Mi, 13./20./27.1. 2021